Freitag, 30. Juni 2017

Blumentag

Eigentlich war mir klar, dass es diese Woche keinen Blumenbesuch bei Helga geben würde, denn heute morgen habe ich mich aufs Rad geschwungen, um der Tochter im Büro zu helfen. Auf dem Weg durch den Wald und die Felder habe ich aber so schöne Blumen gefunden, dass es nun doch noch was wird. Noch ein paar kleine Zweige aus dem Garten und fertig war der Strauß.




Ein paar Kostbarkeiten vom Rhein und vom Norderneyer Strand machen das Bild komplett.





Gerade habe ich erfahren, dass Simone Veil gestorben ist. In solch einem Moment ist es wohltuend, sich ihrer zu erinnern als einer mutigen und unabhängigen Frau, einer engagierten Europäerin, einer Frau, die zum Vorbild taugt. Ich widme ihr den Feldblumenstrauß.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Vielfalt

Vielfalt überall! Ich bin zurück aus der Blogpause und zu allererst möchte ich mich für die aufmunternden Kommentare von euch allen bedanken. Wir mussten ziemlich viel Autobahnkilometer abarbeiten. Da hat man reichlich Zeit zum Nachdenken.
Mit dem Thema Internet tue ich mich schon seit geraumer Zeit schwer, und zwar aus den unterschiedlichsten Gründen. Der Müll, der auf diesem Weg an die Öffentlichkeit kommt - auch noch weitgehend ungestraft - macht mir Sorgen. Ich habe zunehmend Probleme, Privates zu posten. Mein jüngster Sohn kennt sich auf diesem Gebiet sehr gut aus und Gespräche mit ihm haben mich durchaus weitergebracht. Aber er versteht meine Bedenken. Ich bin oft perplex, wenn ich sehe, dass junge Familien ihre Kinder unverfremdet im Netz präsentieren. Außerdem habe ich beobachtet und auch erlebt, dass es Bloggerinnen gibt, die wirklich sehr gehässige Kommentare schreiben. Gut, ich muss sie ja nicht veröffentlichen. Aber ich habe jetzt beschlossen, dass ich in Zukunft genau das tun werde. Ich werde solche Frechheiten nicht nur öffentlich machen, sondern auch noch ausdrücklich darauf hinweisen. Ich bin eine eifrige Verfechterin der Meinungsvielfalt und der lebendigen Debatte und ich bin vor allem der Überzeugung, dass man diese Vielfalt durchhalten kann ohne andere zu verletzen.

Was mich beim Bloggen hält, ist die Vielfalt der Ideen, der persönlichen Gestaltung und vor allem der großen Freundlichkeit, die mir da begegnet ist. Gerne würde ich noch mehr von euch persönlich kennenlernen. Vielleicht ergibt sich ja irgendwann eine Gelegenheit. Das Bloggen hat für mich ein wenig von den Brieffreundschaften meiner Jugend. Das hat mir immer Freude gemacht.
Also bleibe ich erstmal dabei und wenn ich mal keine Zeit habe... Was soll's?

Apropos Freundlichkeit: Birgitt hat mir einen Gruß von der Insel Usedom geschickt. Ich war schon zweimal da und kann sie als Reiseziel nur empfehlen. Ich liebe Post "in echt", s.o. Brieffreundschaft.
Dankeeeee!!!


Jetzt habe ich glatt ein schlechtes Gewissen, weil ich von unserer Fahrt ins Allgäu niemandem geschrieben habe. Die paar Stunden freie Zeit, die wir hatten, haben wir für kleine Wanderungen genutzt und immerhin konnte ich fotografieren.
Damit sind wir beim Naturdonnerstag bei Ghislana. Mein Mann und ich sind trotz extremer Hitze in den Bergen gewandert und haben uns entsprechend gefeiert. Die Eindrücke schicke ich zum Naturdonnerstag.











Beim Thema "Vielfalt" möchte ich noch ein paar Gedanken zur politischen Debatte loswerden und dabei auf den wunderbaren Post von Astrid hinweisen. Morgen soll im Bundestag über die Ehe für alle abgestimmt werden. Da kann und soll jeder seine eigene Einstellung zu haben und sie auch öffentlich vertreten, aber bitte ohne Häme. Ich persönlich kann nicht nachvollziehen, warum sich die heterosexuelle Gruppe der Menschheit von der homosexuellen Minderheit bedroht fühlt. Die Homosexuellen sind die Gruppe der Gesellschaft, die von niemandem etwas wollen, die niemanden missionieren wollen, sondern einfach nur ihr Leben so gestalten wollen, wie es ihrem Naturell entspricht. Ich war viele Jahre mit einer wesentlich älteren Dame befreundet, die ein Leben hatte, aus dem man auch hätte 3 machen können (nach Russland verschleppt, später ein Mann, der mit seiner Spielsucht die Familie ruiniert hat usw., usw.). Sie hat mir einmal gesagt: "Als ich mit meinen 3 kleinen Töchtern völlig alleine war und ums Überleben gekämpft habe, waren die homosexuellen Freunde die besten. Die konnte ich auch mitten in der Nacht um Hilfe rufen, die haben mir handwerklich geholfen, die haben meine verrückten Ideen verstanden und das Beste war: die wollten von mir als Frau NIX. Ich konnte mich immer sicher fühlen."
 Ich möchte, dass die verlogene Moral verschwindet. Homosexuelle dürfen ohne weiteres Pflegeeltern sein , aber adoptieren dürfen sie nicht. Standesbeamte reden sich bei Verpartnerungen fast einen Knoten in die Zunge, weil das Wort Ehe zu vermeiden ist. CSU-Politiker führen das große Wort vom Wert von Ehe und Familie, nur in ihrem eigenen Leben geraten diese Werte dann durchaus mal durcheinander. Eine heterosexuelle Verbindung ist kein Garant für Glück, schon gar nicht für das Glück der Kinder. Offenheit, ein weites Herz für Vielfalt kann aber ein riesiger Beitrag zum Faktor Glück in unserer Gesellschaft sein. Ich hoffe sehr, wir kommen mit der morgigen Entscheidung einen Schritt weiter - wenn sie nicht doch noch verhindert wird.
In diesem Sinne: weiter geht's mit der Bloggerei und in den nächsten Tagen mache ich bei euch meine Besuchsrunde.

Sonntag, 18. Juni 2017

Planung

So, jetzt ist die Entscheidung gefallen. Es wird eine gute Woche Pause geben. Aber danach geht es mit neuem Schwung weiter. In dieser Woche steht noch ein Kurzurlaub an, verbunden mit einem Teil Pflichterfüllung und noch weitere Termine . Die arbeite ich jetzt in Ruhe ab und dann ist der Terminkalender nicht mehr ganz so voll. Ich danke euch allen von Herzen für die vielen verständnisvollen Worte. Das hat sicher dazu beigetragen, dass ich weitermache.
Ein bißchen Zeit hatte ich auch noch für den Garten.


Neue Gartendeko in Vorbereitung, aber noch nicht richtig bepflanzt.


Alle Agapanthuspflanzen, die wir vor 2 Jahren aus Madeira mitgebracht haben, tragen Knospen.


Mit viel Sand konnten wir die Schnecken daran hindern, unsere Erdbeeren aufzufressen.


Unser Erbsenexperiment scheint zu funktionieren.

Die ersten Kohlrabi haben uns auch schon geschmeckt.

Eine ganz besondere Freude kam von der Künstlertochter. Sie hat für die alte Geige meines Mannes, die er wegen seines Rückenleidens nicht mehr spielen kann, einen eleganten Ständer aus Holz und Metall entworfen. So haben wir jetzt eine neue und sehr persönliche Wohnzimmerverschönerung und die Geige wird nicht im alten Kasten vergessen.


Lasst es euch allen gut gehen. Bis bald!

Dienstag, 13. Juni 2017

Wandel der Zeit Juni 17 und mehr

Diesmal bin ich nicht die letzte bei Christa und dem Wandel der Zeit.



Da der Himmel sehr bedeckt war, wollte niemand Bötchen fahren.

Endlich habe ich Zeit gefunden, mein Nähzimmer mal aufzuräumen. Bilder davon gibt es noch nicht, aber den Blick auf die Himmelsberge.



Da ich momentan nicht so viel Zeit habe, habe ich schon überlegt, ob ich eine längere Pause einlege bei der Bloggerei. Aber dann habe ich gedacht, dass es mir ja meistens Spaß macht und ich habe schon so viele nette Bloggerinnen virtuell getroffen und einige auch "in echt", weshalb ich doch weitermachen möchte. Dann kam auch noch so nette Post von Astrid, da kann ich gar nicht aufhören.


Astrid hat aus ihrem wunderschönen Bild der Gartentischdeko Postkarten machen lassen. Danke, liebe Astrid!

Donnerstag, 8. Juni 2017

Garten im Juni

Bloggen kommt bei mir momentan zu kurz. Das hat einen ganz einfachen Grund: hier jagt ein Termin den nächsten. Aber das wird auch wieder besser. Heute lasse ich einfach mal den Garten erzählen. Der findet schon die Richtigen "Worte".























Die Gartenbilder schicke ich zu Ghislana zum Naturdonnerstag.