Sonntag, 19. November 2017

Farbmagie im Park

Vorgestern hat es hier nochmal richtig viel Sonne gegeben und ich habe meine erste Nach-Virus-Fahrradtour gemacht.

Der Ahorn beleuchtet unseren Garten.


Eine kleine Runde durch den Stadtwald.





Das Tempelchen schicke ich zu Christa. Jetzt fehlt nur noch 1 Bild. Die Zeit rast.


Samstag, 18. November 2017

Schöner arbeiten

Es ist schon erstaunlich, was man sitzend und liegend alles bewerkstelligen kann. Ich fotografiere gerne und habe immer versucht, die Ereignisse der Familie festzuhalten, indem ich ausführliche Alben angelegt habe. Jetzt habe ich endlich die Bilder unserer New York Reise 2016 zu einem Album in mehreren Bänden zusammengestellt. Hier habe ich u.a. darüber berichtet. Es war eine sehr besondere Reise für uns und ich habe jetzt beim Verarbeiten der Bilder erst so richtig erfasst, was wir da an Programm geschafft haben und ich bin sehr dankbar, dass das möglich war.







Für eine kleine Familienfeier habe ich Schokoküchlein gebacken. Hmh!


Auf der Couch kann man auch wunderbar stricken. Dieses Buch habe ich in der Bücherei entdeckt: ein norwegisches Strickbuch mit dem wunderbaren Namen Klompelompe. Ich liebe diese norwegischen Ausdrücke. Patchworkarbeiten heißen Lappesaker!


Nur ganz selten halte ich mich an Anleitungen. Irgendwie stricke ich anders, die Maschenprobe stimmt nie. Aber die Anregungen nehme ich gerne. Jetzt heißt es nur noch Fäden vernähen.



Resteverwertung für den kleinen Handwerker. Ich schicke Wochenendgrüße zu Andrea zum Samstagsplausch.
Ach ja, ich würde es gerne vergessen: diesen Jamaikawahnsinn. Ist das Wort "Verantwortung" noch bewusst oder sollen wir das den Herren Dobrindt und Lindner jeden Morgen per whattsapp durchbuchstabieren? Was soll bei Verhandlungen mit Parteien herauskommen, deren Argumentation in Sachen Klimaveränderung aus den 80ziger Jahren stammt? Warum muss eine Grünen-Politikerin die C-Parteien an den Wert der Familie erinnern? Beide christlichen Kirchen mahnen, die Industrie(!!!!) mahnt! Was ist das: Dümmer geht immer?
Verzeiht mir das Schimpfen, es musste sein. Wer es nicht lesen will, kann ja wegklicken.
Macht's gut und besser!

Mittwoch, 15. November 2017

Sternenzeit

Als allererstes schicke ich ein dickes Dankeschön an euch alle. So viele gute Wünsche haben gut getan. Nichts tun kann hilfreich sein. Wärmflasche, Tee, viel, viel Ruhe waren absolut nötig. Wenn es mir nichts ausmacht, einfach auf der Couch zu liegen und Löcher in die Luft zu starren, weiß ich, dass ich krank bin. Und wenn ich dann wieder anfange zu werkeln, weiß ich, dass es aufwärts geht.
Bei Jen habe ich eine einfache und sehr dekorative Sternenidee gefunden. Sowas kann man auch im Sessel falten. Die erste Reihe ging zur Tochter.


Ein paar Notenblätter kopieren. Dann Streifen zuschneiden, die doppelt so lang wie breit sind. Hier findet ihr die Anleitung.




Ich habe alle Sterne mit einem dünnen Goldfaden aufgehängt.


Eine Freundin hat mir die Anleitung für diesen Faltstern mitgebracht. Erst dachte ich, das kriege ich nie hin. Aber dann war es doch nicht so kompliziert wie ich dachte und das bleibt definitiv nicht mein letztes Exemplar.



So, das ist jetzt mal ein Anfang. Nach und nach werde ich euch besuchen. Ich bin momentan nicht die Schnellste. Jetzt gibt's wieder Tee.

Freitag, 3. November 2017

Pause

Mich hat ein böser Virus erwischt. Ich liege flach und brauche Ruhe, deshalb ist hier jetzt Sendepause. Ich schicke euch einen kleinen Herbstgruß.



Bis bald!

Dienstag, 31. Oktober 2017

Monatscollage Oktober

Der Oktober hat uns noch einmal wunderbares Herbstwetter beschert, das wir mit Vergnügen genutzt haben. Es war die Zeit der Radtouren, der Museumsbesuche - noch einmal Sonne und Farben tanken.


Die goldenen Herbstfarben schicke ich zu Birgitt.

Freitag, 27. Oktober 2017

Wenig...

...ist manchmal mehr. Das Blumenschneiden im Garten hat ein Ende gefunden. Aber das freut den Blumenhändler. Bei ihm habe ich 2 schöne Zweige erstanden, und ich finde, sie treffen die Oktoberstimmung gut.





verlinkt mit Helga. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Montag, 23. Oktober 2017

Ort der Stille - Wandel der Zeit

 Ich nehme euch noch einmal mit an die Weser. Dort gibt es eine alte Klosteranlage, Kloster Bursfelde, lange vergessen, aber in den letzten Jahren wunderbar restauriert. Kein Rummel, einfach nur Ruhe. Solche Orte haben etwas sehr Beruhigendes, etwas, was man angesichts all der Nachrichten, die uns täglich erreichen, gut gebrauchen kann.













Das Tor schicke ich zu Nova.

Und noch ein Herbstgruß für Christa zum Wandel der Zeit.



Samstag, 21. Oktober 2017

Mensch, Natur, Verantwortung

Heute möchte ich euch auf eine neue Studie aufmerksam machen
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-10/insektensterben-fluginsekten-gesamtmasse-rueckgang-studie?
Schon lange ist zu beobachten, dass die Zahl der Singvögel deutlich zurückgeht. Der Zusammenhang mit dem Insektensterben erklärt sich von selbst. Das hat mit uns allen zu tun, mit unseren staubgesaugten Gärten (gut, meiner nicht, eher Marke kreatives Durcheinander), mit dem Gebrauch von Pestiziden nicht nur durch die Landwirte, sondern auch durch die Gartenbesitzer, mit den Autoabgasen. Es gibt im Internet zahlreiche Aktionen, an denen man sich beteiligen kann. Vielleicht hat die eine oder andere Lust, sich da zu engagieren. Mich hat vor einigen Wochen ein Interview sehr betroffen gemacht, das Klaus Kleber mit dem Leiter des Potsdamer Klimainstituts geführt hat. Dieser hat ruhig und sachlich den Klimawandel und seine Folgen geschildert und dann genauso ruhig und sachlich die letzte Frage beantwortet : "Glauben Sie, dass es noch rechtzeitig zu wirklich konstruktivem Verhalten kommen wird, um die Folgen abzuwenden?" - "Nein." - "Warum nicht?" -
"Weil Politiker gewählt werden, die dieses Problem verdrängen, weil für die Lösung unbequeme Entscheidungen notwendig sind und weil die Mehrheit der Gesellschaft davon nichts hören will."
Klarer kann man es nicht beschreiben.


Ich denke mit Begeisterung an die Wildblumenwiese unseres Sohnes in Schweden, über die ich hier berichtet habe. Im Frühjahr werde ich das hier auch versuchen.


In der vergangenen Woche haben wir das herrliche Herbstwetter für Fahrradtouren genutzt, u.a. von Kaiserswerth bis in die Düsseldorfer Altstadt. Fahrradfahren geht für uns leichter als lange Strecken laufen und das nutzen wir auch.



Eine besondere kleine Herbstfreude war die Karte von Birgitt. Liebe Birgitt, herzlichen Dank!


Fleißig war ich diese Woche auch. Endlich habe ich es geschafft, die Holzscheibe zu schleifen, die ich im Holzvorrat im Schwedenhaus entdeckt habe.



Das Herz hat noch nicht seinen endgültigen Platz gefunden. Aber ich schicke es schonmal als herzlichen Gruß zum Wochenende.


Um den Kreis zu schließen: Dieses Buch lese ich gerade und ich bin einfach nur begeistert. Umfangreich schildert Harari, wie sich die Menschheit bis zum gegenwärtigen Zustand entwickelt hat. Eindringlich, folgerichtig, detailgenau, faszinierend. Was mich neben der überwältigenden Wissensfülle und der klaren Sprache am meisten fasziniert, ist der Humor, der immer wieder aufblitzt. Beispiel: Er beschreibt die Bestrebungen der Forschung, die Lebenszeit der Menschen erheblich zu verlängern -  das wird gerade in den medizinischen Fachzeitschriften diskutiert - und beschreibt dann die möglichen Schlussfolgerungen: wenn wir 200 Jahre alt werden können, wie lange müssen wir dann arbeiten? Wie stellt man sich dann die familiären Beziehungen vor mit deutlich zahlreicheren Nachkommen, denen man dann begegnet? Da fällt mir sofort die Queen ein, deren Sohn jetzt mit Ende 60 immer noch auf die Thronfolge wartet!? Ich habe mal eine Schülerin gefragt, ob sie ungefähr einordnen könne, wann Elizabeth I. gelebt hat und sie hat zurückgefragt, ob das Queen Mum wäre (die lebte damals noch). Man muss sich dabei klar machen, in welchen Zeiteinheiten eine 16jährige denkt. Als junge Lehrerin wurde ich von einem Schüler gefragt, wie alt ich sei. Auf meine Antwort "25" kam:" OH Gott, soooo alt?" Man muss sich oft klar machen, in welchen Zeiträumen sich menschliches Bewusstsein entwickelt. Dieses Buch macht auch noch einmal deutlich, dass die Menschen gut überlegen müssen, wie sie mit den Ressourcen der Welt umgehen (s.o.).
Ich kann dieses Buch nur empfehlen - der reinste Krimi. Damit setze ich mich zu Andrea zum Samstagsplausch.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Nadel und Pinsel

Als die Sonne uns nicht so verwöhnt hat, war Zeit für flinke Nadeln und Pinsel. Aus Wollresten entstand eine Jacke für die Prinzessin. Es hat auch noch für ein Puppenjäckchen gereicht, das ich aber vergessen habe zu fotografieren.



Aus anderen Resten habe ich den Pulli für den kleinen Handwerker genadelt.



Und dann gab es auf dem Speicher noch das völlig vergammelte alte Stühlchen.


Das ist jetzt der Prinzenthron.
verlinkt mit creadienstag

Samstag, 14. Oktober 2017

Goldener Herbst

Nachdem die ganze Woche angefüllt war mit Stricken für die beiden Jüngsten, Gartenarbeiten, viel Tüfteln in Sachen Quilt (davon später), mehrere Stapel Photos sortieren von der New York Reise 2016, haben wir beim Erstrahlen der Herbstsonne alles stehen und liegen lassen. Gestern haben wir eine große Runde in der näheren Umgebung gedreht. Bei solchen Gelegenheiten stellen wir immer fest, dass wir unseren Wohnort gut gewählt haben. Fahren wir nach links, sind wir in knapp 10 Minuten in der Innenstadt, fahren wir nach rechts sind wir in 5 Minuten im Naturschutzgebiet.




Gestern hat die Sonne sich noch rar gemacht, aber heute war nur blauer Himmel zu sehen. Wir sind mit den Rädern durch die Venloer Heide bis in die Innenstadt gefahren, haben uns einen kleinen Stadtbummel mit Cafébesuch gegönnt und ein paar Rosinenbrötchen sind in die Fahrradtasche gewandert.


Das schöne Rathaus war vom Riesenrad verdeckt. Das tat aber der guten Stimmung keinen Abbruch.




Das Tor der Martinikirche schicke ich zu Nova.




Pilze gibt es in diesem Jahr in rauen Mengen. Dies hier ist ein Hexenröhrling. Ich konnte den Stamm nicht gut aufs Bild bekommen, da hätte ich mich auf die Erde legen müssen. Der Stamm schimmert deutlich rötlich und wird unten dicker. Er gehört zu den wenigen Röhrlingen, die ungenießbar sind. Aber hübsch sieht er aus.


Die Schäfchen hatten sich fast alle zur Ruhe gelegt.


Bei Rosinenbrötchen und Kaffee schicke ich liebe Grüße zu Andrea zum Samstagsplausch.